JAZZ 26

Jürgens Anmerkungen zum Zeitgeschehen

Ich habe mir jetzt einfach vorgenommen ab und zu mal, die ein oder andere „Anmerkung zum Zeitgeschehen zu verfassen“ und sie hier zugänglich zu machen. Vielleicht interessiert sie dich ja. Gleich drunter findest du alle Anmerkungen.
Du kannst, mir, wenn Du Lust dazu verspürst, auch eine Rückmeldung schicken.
Meine Mailadresse:juergen.s47@web.de
In diesem Sinne
Herzliche Grüße Jürgen Scherer

Broligarchie – und alles is hie…(6)

Eines pfeifen inzwischen schon die Spatzen von den Dächern:             
Unter Oligarchie wird diejenige Regierungsform verstanden, in der eigennutzorientierte Reiche oder Großunternehmen das politische Geschehen bestimmen. 
Die Verbandelung von Wirtschaft und Politik kann nicht klarer zutage treten.
In den USA, wo meist vorweggenommen wird, was dann mit mehr oder weniger Verzögerung  über den Großen Teich zu uns rüber schwappt, offenbart sich seit geraumer Zeit ein starker Auswuchs des Baumes Oligarchie.
mehr

UMFRAGEN zu unserer Gesellschaft: Was sie mit uns machen sollen/ wollen/ könn(t)en! (5)

Es gibt ja den berühmten Ausspruch des ehemaligen britischen Premierministers Winston Churchill:  „Ich traue keiner Statistik, die ich nicht selbst gefälscht habe“.
In dieser Aussage steckt viel Wahres. Einmal soll sie zum Ausdruck bringen, wie wichtig es ist, Statistiken und Schaubilder mit Skepsis zur Kenntnis zu nehmen; genau zu lesen, hinzuschauen und nicht nur das Zahlenwerk als gegeben hinzunehmen sondern auch zu überprüfen. Das gleiche gilt für die dargebotenen Interpretationen. Genauestes Lesen und dabei hinter die Kulissen des Interpretierten schauen. Ohne solches Vorgehen bleibt alles Schall und Rauch!
Warum Churchills Haltung zielführend sein kann, tatsächlich sogar zielführend ist, zeigt ein Beispiel der jüngsten Vergangenheit.
mehr

Ramba Zamba – bis in den Tod! (4)

Crans -Montana – ein Symbol für die gedankenlose Verkommenheit der heutigen Jugend?
Wenn man den diversen Berichten zu den schrecklichen Ereignissen in der Schweiz Glauben schenken soll, sieht es ganz danach aus, dass die in jener Nacht vom Brandherd betroffenen Jugendlichen durchaus als bejahende Antwort auf die eingangs gestellte Frage stehen könnten.
Wieso?
Weil einmal wieder etwas offenbar wurde, was als Voyeurismus unserer Zeit bezeichnet werden könnte: Statt bei den ersten Anzeichen eines Brandes das Weite zu suchen, tut ein erklecklicher Teil der Feiernden was: Er amüsiert sich am Brandgeschehen und zückt sensationsgeil das Handy, um zu filmen statt zu fliehen.
mehr

Der Große Blonde mit dem Botoxgrauen (3)

Das Feuilleton der FAZ bietet ja manchmal wirkliche Perlen. Auf eine davon, die in den letzten Dezembertagen letzten Jahres erschien, beziehe ich mich mit dem folgenden Kommentar.
Worum ging es?
Um das, m.E. zumindest von und für Autokraten, gepflegte „Gesicht der Macht“ in unserer Zeit.
Es zeigt sich offensichtlich in botoxierten Gesichtern, deren Vorbild die derzeitige First Lady der USA zu sein scheint. Von der Autorin des FAZartikels ,Melanie Mühl , wird Melanias Konterfei wie folgt beschrieben : Es sei zum Wundern, “ dass sie bei dieser Botoxmenge im Gesicht überhaupt noch blinzeln kann“.
mehr

Mann tötet Hund … (2)       

Ein mutmaßliches Tötungsgeschehen wird besichtigt 
ESSAY

Mord ist immer verwerflich, egal ob er mit Vorsatz oder „ungewollt“ zustande kommt. Und: Er ist bei Tieren nicht weniger grausam als bei Menschen. Schließlich ist sein finales Ergebnis der Tod eines Lebewesens, das ohne tödliche Gewalteinwirkung noch hätte weiterleben können.
Vor gar nicht  allzu langer Zeit, sprich im Herbst letzten Jahres, waren mal wieder Berichte in den Medien zu lesen, in denen es um die martialische Abschlachtung von wertvollen Weiderindern ging. Eine grausame Tat im Schutz der Dunkelheit auf offener nächtlicher Szene, um kostenlos an begehrtes Biorindfleisch zu kommen. Eine verurteilenswerte Tat. Den motorisierten Tätern konnte nicht auf die Schliche gekommen werden. Soweit, so schlimm!
mehr

Same Procedure As Every Year? (1)

Sie schwadronieren, sie manipulieren, sie propagandisieren, sie militarisieren und sie behaupten, sie würden sich kümmern, zB um bessere Bildung für die Benachteiligten in unserer Gesellschaft, um Behebung der grassierenden Armut in einem der reichsten Länder der Welt, überhaupt um das Wohl der Bevölkerung, die sie gewählt hat.
Misst man ihre Worte an ihren Taten, stellt man fest, dass sie zwar vieles richtig vor Augen haben, aber dann doch Schwerpunkte setzen, die uns lediglich angeblich dienlich sind. Das beste Beispiel dafür ist das fast tägliche Hohelied auf eine bessere Infrastruktur. Wenigstens etwas, könnte man sagen, wenn die angekündigten Infrastrukturmaßnahmen nicht eigentlich einem anderen Ziel dienten (Ausnahmen bestätigen die Regel): nämlich der weiteren „Ertüchtigung“ unseres Landes für zukünftiges undurchsichtiges Kriegsgeschehen auf unserem Rücken.
mehr

Same Procedure As Every Year? (1)

Sie schwadronieren, sie manipulieren, sie propagandisieren, sie militarisieren und sie behaupten, sie würden sich kümmern, zB um bessere Bildung für die Benachteiligten in unserer Gesellschaft, um Behebung der grassierenden Armut in einem der reichsten Länder der Welt, überhaupt um das Wohl der Bevölkerung, die sie gewählt hat.
Misst man ihre Worte an ihren Taten, stellt man fest, dass sie zwar vieles richtig vor Augen haben, aber dann doch Schwerpunkte setzen, die uns lediglich angeblich dienlich sind. Das beste Beispiel dafür ist das fast tägliche Hohelied auf eine bessere Infrastruktur. Wenigstens etwas, könnte man sagen, wenn die angekündigten Infrastrukturmaßnahmen nicht eigentlich einem anderen Ziel dienten (Ausnahmen bestätigen die Regel): nämlich der weiteren „Ertüchtigung“ unseres Landes für zukünftiges undurchsichtiges Kriegsgeschehen auf unserem Rücken.
Dass infrastrukturell einiges im Argen liegt, ist schon seit Jahrzehnten bekannt. Dennoch wurde nur zögerlich Geld zur Behebung zur Verfügung gestellt. Wieso dann jetzt?
Mehr oder minder hinter vorgehaltener Hand deshalb, weil weder die Straßen noch die Autobahnen noch die Schienen in unserem Land aufmarschtauglich genug sind, um das moderne schwergewichtige Kriegsgerät, das auf ihnen gen Osten transportiert werden muss, auszuhalten. Ein Aufmarschdesaster wäre die Folge.
Krankenhäuser müssen auch bedacht werden, denn die zu erwartenden verletzten SoldatInnen müssen dereinst bestens versorgt werden. Nicht zu vergessen der „Gebäudebau“ in Form von Bunkern.
Also wird uns immer wieder vorposaunt, endlich gäbe es Geld für die allseits marode Infrastruktur. In Wirklichkeit dient das ganze Gesummse um eine bessere Infrastruktur eigentlich der „kriegerischen Ertüchtigung“ unseres Landes. Dass nach den Baumßnahmne alles Mögliche infrastrukturell besser sein mag, mag stimmen, ist aber lediglich der Bonus, der uns gewährt wird, wenn wir anerkennend abnicken, was uns angeblich Gutes widerfährt. So werden „Scheinriesen“ in die Welt gesetzt.
Auf unsere Kosten!
Denn wie bei allen Militarisierungsinvestitionen, die im Rahmen der „Zeitenwende“ auf die Schnellzugschienen gesetzt werden, kommen die anderen Gleisanschlüsse zu kurz oder verrotten weiterhin.
Diese bewusst in Kauf genommene Verrottung gipfelt dann in unglaubwürdiges  Mangelgejammer, das uns letztendlich auf eine quasi mangelbehaftete Kriegswirtschaft einstimmen soll.
Dieses Gejammere fegt tagtäglich wie ein Sturmwind über unsere Köpfe und hört sich dann in etwa so an:
Die Femizide in unserem Land sind unerträglich, nicht hinnehmbar. Als Minimum brauchen wir mehr Frauenhäuser. Aber dazu fehlt das Geld.
Der Pflegenotstand in unserer Gesellschaft ist ein Skandal, ein Verbrechen an Alten und Kranken. Wir brauchen mehr und gut ausgebildetes und auch gut bezahltes Pflegepersonal. Aber dazu fehlt das Geld .
Die auf uns zukommende Altersarmut ist einer Gesellschaft wie der unseren unwürdig. Wir müssen etwas dagegen tun. Aber dazu fehlt das Geld.
Bildung ist das A und O für eine gute Zukunft der Menschen in unserem Land und den Standort Deutschland. Wir benötigen mehr LehrerInnen. Aber dazu fehlt das Geld!
Den Gürtel enger schnallen heißt die Devise. Sparen, sparen, sparen!
Diese scheinheilige Litanei, die wir ohne Unterlass, nach dem Motto: Steter Tropfen höhlt den Stein, ertragen müssen, dient zu nichts anderem, als uns im Nasenring durch die Arena zu führen. Für Interessen, die nicht die unseren sind, aber uns als solche vorgegaukelt werden!
Wäre der Leitsatz der politisch-wirtschaftlich Tonangebenden in unserem Land das Vermächtnis von Willy Brandt:  
„ Wir wollen ein Volk der guten Nachbarn sein!“
Statt des unsäglichen Merzmottos:
„Deutschland soll die größte Armee in Europa bekommen!“
(Auf solche abseitigen Pfade führt die Anbetung von Hybris) wäre genügend Geld da, um die wirklichen Probleme in unserem Land anzugehen!                 
Same Procedure As Every Year?
Da würde sogar Miss Sophie antworten:
„No, Mr.  Merz!“ 

Mann tötet Hund … (2)  

Ein mutmaßliches Tötungsgeschehen wird besichtigt  
ESSAY
Mord ist immer verwerflich, egal ob er mit Vorsatz oder „ungewollt“ zustande kommt. Und: Er ist bei Tieren nicht weniger grausam als bei Menschen. Schließlich ist sein finales Ergebnis der Tod eines Lebewesens, das ohne tödliche Gewalteinwirkung noch hätte weiterleben können.
Vor gar nicht  allzu langer Zeit, sprich im Herbst letzten Jahres, waren mal wieder Berichte in den Medien zu lesen, in denen es um die martialische Abschlachtung von wertvollen Weiderindern ging. Eine grausame Tat im Schutz der Dunkelheit auf offener nächtlicher Szene, um kostenlos an begehrtes Biorindfleisch zu kommen. Eine verurteilenswerte Tat. Den motorisierten Tätern konnte nicht auf die Schliche gekommen werden. Soweit, so schlimm!
Nicht weniger gravierend ist zB das Töten eines Hundes. Sei es aus Mordlust, sei es der „Not“ heraus, sei es aus irgendwelchen „niederen Beweggründen“.
Im vorliegenden Mutmaßungsfall geht es um die äußerst wahrscheinliche Tötung eines Hundes aufgrund zu vermutender seelischer Not des „Mörders“. Dieser „Mörder“ ist nicht irgendein Mann; es ist, mit allen erdenklichen Vorbehalten, der Nobelpreisträger Thomas Mann, dem der Literaturflüsterer Michael Maar (nicht zu verwechseln mit „Samserfinder“ Paul Maar, seinem Vater) glaubt, auf (so ist das Kapitel in seinem Buch „Das violette Hündchen“ überschrieben) „Die Blutspur“ als Täter gekommen zu sein.
Mit Entsetzen werden vermutlich die Mannliebhaber und Literaturkundigen aufbegehren: Unser Thomas Mann, der Schöpfer der grandiosen Familiensaga „Die Buddenbrooks“ und des einmaligen „Zauberbergs“ ein Tiermörder. Das können und das wollen wir nicht glauben!
Durchaus nachvollziehbar diese Reaktion; aber auf der anderen Seite, weiß jeder von uns, dass es kaum jemanden gibt, der nicht die ein oder andere „Leiche im Keller“ hat. Warum also nicht auch ein gewisser Thomas Mann…
Auf jeden Fall erstellt Maar aufgrund akribischer, man kann durchaus sagen, detektivischer Tagebuchlektüre und vertieften Studiums von Manns Leben eine Indizienlage, die der Mutmaßung über die genannte „Untat“ recht plausible Nahrung gibt.
Das Ganze liest sich in etwa, wie folgt:   
Wie inzwischen allgemein bekannt, war Thomas Mann Zeit seines Lebens von seinen homosexuellen Neigungen geplagt, die er aber weder ausleben konnte noch wegen Gefahr der Verachtung durch und der Ausstoßung aus der Gesellschaft seiner Zeit an die Öffentlichkeit kommen lassen durfte. Was ihm letztlich auch gelang, auch wenn ein Raunen dahingehend immer wieder um ihn herumwaberte; denn Erzählungen wie „Mario und der Zauberer“ oder „Der Tod in Venedig“ waren zwar kunstvoll verschlüsselt. Aber der kundige Leser und Interpret konnte zumindest ahnen und vermuten.
 Einzig seine Frau Katia hatte wirkliche Gewissheit. Und sie verhalf ihm, wann auch immer nötig, zu psychischer Stabilität.
Es gab allerdings eine Zeit in seinen jüngeren Jahren, zu der er während eines Aufenthaltes in Neapel diesen Anfechtungen massiv ausgesetzt war, ihnen vielleicht sogar nachgeben wollte oder vielleicht sogar nachgegeben hat. Auf jeden Fall scheint ihn diese Zeit der Prüfungen und des Ringens mit seinem „schmutzigen Verlangen“, die Verzweiflung, die ihn befallen hatte, dazu gebracht zu haben, seine Ratlosigkeit, Hilflosig – und Ausweglosigkeit, diese ganze Seelennot an einem nervigen Straßenköter in Neapel ausagiert zu haben, den er dann wohl mit einem Messer erstochen haben soll.
Soweit Maar, der dieser „Blutspur“ in Manns Werk und Leben durchaus einleuchtend nachgeht, auch wenn er abschließend diese verborgene „Leiche im Keller“ von Herrn Thomas Mann geschickt im Indiziennebel verharren lässt.
Spannend in diesem Zusammenhang ist auf jeden Fall die Tatsache, dass, sozusagen komplementär zu den Entdeckungen Maars in Manns Leben und Schaffen, Thomas Mann zeit seines Lebens ein belegbar(vgl. Anne Dreesbach) äußert inniges, um nicht zu sagen, vertrauliches , geradezu (Liebes) Verhältnis zu den Hunden hatte, die ihn umgaben und die er nicht missen mochte. Verkörperten sie doch für ihn, der immer in seiner „Rüstung“ (Anzug, Krawatte, aufrechter Gang und ein Höchstmaß an innerer und äußerer Disziplin) in Erscheinung trat, seie eigentlich unerfüllten Träume: Freiheit, Unbändigkeit, „wildes“ Leben ohne Zwang, auch und gerade sexuell, worauf Kerstin Holzer glaubwürdig verweist.
Gälte es aus diesen von mir dargestellten Sachverhalten zur „Causa Thomas Mann“ ein Fazit zu ziehen, lautete das meine: 
Wie allgemein nicht unbekannt, suchen sich verdrängte oder zu verdrängende Probleme auf oft seltsamsten Pfaden Sublimierungsmöglichkeiten; im Falle Thomas Manns von der intensiven, manchmal auch ambivalenten, Liebe zu Hunden (Man denke an sein einfühlsames, lebenskluges Büchlein „Herr und Hund“) bis zur Produktion genialer, anerkannt einzigartiger literarischer Texte, sogar nobelpreisnobilitiert!
„Thomas der Zauberer“
ein wandelndes Rätsel;
oder sollte es besser heißen
ein (ver)wandelbares …                       
Zum vertiefenden (Nach)Lesen:         
Michael Maar: Das violette Hündchen. Große Literatur im Detail. HH 2025
Kerstin Holzer: Thomas Mann macht Ferien. Ein Sommer am See. Köln 2025
Anne Dreesbach: Dem Pudel die Zitrone zugeworfen. FAZ-Feuilleton,Sa, 3.1.26,S9

Der Große Blonde mit dem Botoxgrauen (3)

Das Feuilleton der FAZ bietet ja manchmal wirkliche Perlen. Auf eine davon, die in den letzten Dezembertagen letzten Jahres erschien, beziehe ich mich mit dem folgenden Kommentar.
Worum ging es?
Um das, m.E. zumindest von und für Autokraten, gepflegte „Gesicht der Macht“ in unserer Zeit.
Es zeigt sich offensichtlich in botoxierten Gesichtern, deren Vorbild die derzeitige First Lady der USA zu sein scheint. Von der Autorin des FAZartikels ,Melanie Mühl , wird Melanias Konterfei wie folgt beschrieben : Es sei zum Wundern, “ dass sie bei dieser Botoxmenge im Gesicht überhaupt noch blinzeln kann“.
Aber einem gefällt diese frauliche Maskerade wohl außerordentlich –  dem Ehemann und derzeitigen Präsidenten der USA: Donald Trump; zumal seine Melania, außer dieser eisigen Maske noch etwas anderes erfüllt: Trumps Vorliebe für schlanke, wohlgeformte Frauen, die ihren sexy Körper per Highheels zur Geltung bringen können.
Was soll’s, könnte man sagen: Außergewöhnlicher Mann, außergewöhnlicher Geschmack.
Aber so einfach ist die Chose nicht. Denn wer genau hinsieht, kann feststellen, dass Melanias Aussehen durchaus etwas Symbolisches anhaftet. Es ist die Maskerade der Macht, die allenthalben kopiert wird, einmal um dem Präsidenten zu gefallen und andererseits um solidarisch mit ihm Up to Date zu sein.
Sieht man sich nämlich die Frauen um ihn herum an, bekommt man das große Botoxgrauen. Nahezu überall unleserliche botoxierte Frauengesichter mit Schmollmund und wenn möglich blond; so mag es der Große Blonde.
Außerdem ist mit diesem Erscheinungsbild für Außenstehende nicht erkennbar und soll es wohl auch nicht sein, was die jeweilige Dame wohl denkt oder fühlt, wenn sie im Namen der Macht agiert, sei es als Pressesprecherin, sei es als Sekretärin oder Berichterstatterin. Immer hübsch undurchsichtig bleiben.
Wichtig ist allein, dass sie im MAGA-Sinn funktioniert und nebenbei oder vielleicht hauptsächlich etwas für’s Auge zu bieten hat. Versiegelte Macht –  mit Ablenkungsfaktor!
So kann der Herr und Meister mit gegeelt blondiertem Haar und botoxgefaltetem Gesicht jederzeit die Puppen tanzen lassen.
Maskerade als Dauerevent im „Spiel um die Welt“.
Derzeit geht es bei diesem Monopoly um Grönland!

Ramba Zamba – bis in den Tod! (4)

Crans -Montana – ein Symbol für die gedankenlose Verkommenheit der heutigen Jugend?
Wenn man den diversen Berichten zu den schrecklichen Ereignissen in der Schweiz Glauben schenken soll, sieht es ganz danach aus, dass die in jener Nacht vom Brandherd betroffenen Jugendlichen durchaus als bejahende Antwort auf die eingangs gestellte Frage stehen könnten.
Wieso?
Weil einmal wieder etwas offenbar wurde, was als Voyeurismus unserer Zeit bezeichnet werden könnte: Statt bei den ersten Anzeichen eines Brandes das Weite zu suchen, tut ein erklecklicher Teil der Feiernden was: Er amüsiert sich am Brandgeschehen und zückt sensationsgeil das Handy, um zu filmen statt zu fliehen.
Fluchtreflexe anscheinend unter Null, dafür Sensationsgeilheit auf Level 10!
Diese Haltung hat mit Sicherheit mehr Menschenleben gekostet als schlimmstenfalls denkbar. Was also ist los mit vielen dieser Voyeurismus-auf-Deibel-komm-raus-Jugend unserer Tage?
Muss man ihnen wirklich den Vorwurf des übersteigerten Eigennutzes machen, wie dies vielfach geschieht. Sind mal wieder die ErzieherInnen jeder Couleur schuldig, die den Jugendlichen keinen Anstand mehr beibringen, keine Mitfühligkeit mit den Mitmenschen oder der Staat, der alles zupämpert und für Eigenverantwortung keinen Raum mehr lässt; all dies mit dem finalen Ergebnis: Eine verwöhnte Mischpoke auf dem Dauerkonsumtrip und der egozentrischen Lebensverwirklichung mit voyeuristischer Sensationshuberei, wann immer angesagt!
So das Anklagelamento.
Wer allerdings so argumentiert, vernachlässigt vor lauter Rechnungen die Wirte.
Und die sollte man nun wirklich nicht außer Acht lassen.
Wenden wir uns also ihnen zu: Sie sind sowohl politischer als auch wirtschaftlicher Herkunft und scheinen auf den ersten Blick unterschiedliche Interessen zu haben, auf den zweiten eher nicht.
Manch einer wird sich noch an die Namen Helmut Kohl und Leo Kirch erinnern, zwei Männer, die als gute Freunde getrennt marschierten, um dann gemeinsam zuzuschlagen. Beide waren Wegbereiter der erweiterten Zerstreungsmedienwelt der 80er Jahre des  letzten Jahrhunderts. Der eine als Förderer des Privatfernsehens, von dessen Einführung er sich ein Ende des „Meinungsbildungsmonopols“ des öffentlich-rechtlichen Fernsehens versprach, das war Bundeskanzler Kohl; der andere mit Aussicht auf satte Gewinne, weil er zusätzlich noch das profitable Bezahlfernsehen einführte; das war der damalige deutsche „Medienmogul“ Leo Kirch. Diese beiden brachten das kapitalistisch gesteuerte Verwirungsungsangebot zum Laufen; mit jeweils profitablen Ergebnissen. Politisch weil das damals etablierte Meinungsverbreitungssystem neu herausgefordert wurde. Diese Herausforderung aber, unter medienkritischen Gesichtspunkten gesehen, zu einer allgemeinen Infoverflachung mit Verdummungs – und Manipulationseffekt führte, heute bekannt unter dem Begriff „Infotainment“, einer Vermischung von Information und Erhaltung, die eher zur Desorientierung führt als zu seriösem Informationserwerb. Durchaus nicht unerwünscht bei PolitikerInnen, wenn es darum geht, bestimmte Ziele verschleiernd zu erreichen. (Man erinnere sich u.a. mal an die unsäglichen Eventwerbung der Streitkräfte, die vorgeben, in der Armee zu dienen, sei ein dauernder Abenteuertrip.) Der Beispiele für diese Erscheinung der „geistig-moralischen Wende“, wie sie Bundeskanzler Kohl proklamiert hat, gibt es noch viele. Jedem und Jeder von uns fallen sicher noch welche ein.
Auf der Kapitalseite wurde die angestiftete Verwirrung zu einem medientechnischen Taifun weiterentwickelt, dessen Eisbergspitze derzeit die „KI“ bildet.
Und was ist mit den Menschen in der Zeit dieser „medialen Freiheitsorgien“ passiert:
Die haben sich aus kapitalistischer Sicht genau dahin entwickelt, wo die Reise hingehen sollte: Zu exorbitanten Konsumismuszombies mit dauerunbefriedigten Konsumbedürfnissen und zu eventgeilen Medienbabies, die sich ihr Selbstbewusstsein mit Events und deren Postings erpämpern, und zwar „Auf-Deibel-komm-raus“. Eine Haltung, die sie inzwischen schon mit der Muttermilch einsaugen. Wen wundert’s, dass die Influencerei ohne Ende boomt; wer ständig den Schnuller braucht, weil die Erschaffer der „kapitalistischimprägnierten geistig-moralischen Wende“ den angepassten statt den mündigen Bürger bevorzugen, benötigt HelferInnen zum Dauernuckeln. Diese Spezies wird InfluencerInnen genannt.
Und jetzt, nach Crans-Montana, kommen genau die Medieninhaber und Politiker, die das weiter oben Geschilderte  auf die neokapitalistischen Gleise unserer Zeit gesetzt haben daher und beklagen die mangelnde Eigenverantwortlichkeit dieser eventverseuchten Jugend. Die gleiche Politikelite, die dafür gesorgt hat, dass Lernziele wie Mündigkeit in den Lehrplänen durch Verwirklichung von mehr Anpassungsbereitschaft ersetzt wurden. Die gleichen Verantwortlichen, die Studiengänge eingeführt haben, die mehr das Dauerabnicken verlangen als dass sie kritisches Bewusstsein fördern. Die gleichen PolitikerInnen, die permanent den Bildungsnotstand bejammern,  aber lieber Ängste verbreiten, um mehr Geld in Rüstung investieren zu können statt in notwendige Bildungsreformen.
Und wenn dann ein erklecklicher Teil der Jugend ihren unverschuldeten Frust mit Eventgelagen abfeiert, in Crans-Montana gar mit tödlichen Folgen, wird ihr nahezu unisono vorgeworfen, sie sei feiersüchtig und lebensuntüchtig.
Dieser Vorwurf kommt von den neokapitalistischen Wirtsleuten, die lieber lammfromme Milchkühe melken als störrischen, selbstbewussten Grautieren ein freies sinnvolles Leben zu ermöglichen.
Diese ganze Besorgnis atmet den Geist der Scheinheiligkeit zur Verschleierung des unbedingten Herrschaftsanspruches im Geiste alles zerstörenden Profitgehabes.
Es bleibt eben einträglicher als Wirtsleute, Rechnungen zu präsentieren als selbstbestimmte Lebensweise zuzulassen.
Wir dürfen ihnen diese Menschen verachtende Handlungweise nicht durchgehen lassen; schließlich führt sie auch schon in Friedenszeiten zum Tod unschuldiger Menschen.
Wie heißt ein passender Wahlspruch: Wage selbst(!), zu denken bzw. Wage, selbst zu denken. Und dann natürlich auch entsprechend zu handeln.
Zum Glück gibt es auch solche Jugendliche: Man denke an die Klimaaktivisten oder die wachsende Zahl von friedensbesorgten antikriegsbewussten jungen Menschen.
Sie wollen bestimmt nicht in den Tod tanzen.
Eigentlich ganz gute Vorbilder!

UMFRAGEN zu unserer Gesellschaft:
Was sie mit uns machen sollen/ wollen/ könn(t)en! (5)

Es gibt ja den berühmten Ausspruch des ehemaligen britischen Premierministers Winston Churchill:  „Ich traue keiner Statistik, die ich nicht selbst gefälscht habe“.
In dieser Aussage steckt viel Wahres. Einmal soll sie zum Ausdruck bringen, wie wichtig es ist, Statistiken und Schaubilder mit Skepsis zur Kenntnis zu nehmen; genau zu lesen, hinzuschauen und nicht nur das Zahlenwerk als gegeben hinzunehmen sondern auch zu überprüfen. Das gleiche gilt für die dargebotenen Interpretationen. Genauestes Lesen und dabei hinter die Kulissen des Interpretierten schauen. Ohne solches Vorgehen bleibt alles Schall und Rauch!
Warum Churchills Haltung zielführend sein kann, tatsächlich sogar zielführend ist, zeigt ein Beispiel der jüngsten Vergangenheit.
Dieser Tage erschienen Umfrageergebnisse zweier renommierter deutscher Unis zur Thematik „Verteidigung und deren Finanzierung“ und zu „Dienst an der Waffe und Aufrüstung“. Diesen Ergebnissen wurde selbst von einem Autor des kritischen Onlinemediums NDS (NachDenkSeiten) konzediert, man müsse den Ergebnissen das Siegel „seriös“ verpassen.
Ein bedauerlich negatives Ergebnis für die Friedensbewegung, aber so sei es nun mal: So die resignative Haltung des zuständigen NDSAutors.
Soweit, so interessant.
Bleibt aber, wenn man mal Churchills Haltung zugrundelegt, die Frage, ob der NDSAUTOR, vielleicht unbewusst, Wichtiges übersehen hat bei der Vergabe des Gütesiegels „seriös“.
Bei genauerem Hinsehen wird der/die  Leser/in tatsächlich fündig! Denn der jeweils vorgegebene Tellerrand sollte als Grenze von uns nicht akzeptiert werden; zumindest sollte der Blick darüber hinaus von uns nie aus den Augen verloren und immer angewendet werden.
Greifen wir zunächst den Begriff „Verteidigung“ heraus. Ein vor Jahren noch mit der Auffassung verbundener Begriff, man brauche sie und sei dafür eigentlich ganz passabel ausgestattet in unserem Land und man habe sie ja.Inzwischen hat dieser Begriff aber eine ideologische Wendung verpasst bekommen: Er soll die Begriffe Kriegsbereitschaft und Kriegstüchtigkeit, die in der Bevölkerung nicht durchgehend auf Zustimmung gestoßen sind, ersetzen bzw. verschleiern.
Wenn man nämlich nach Verteidigungsfähigkeit statt Kriegstüchtigkeit fragt, ist der/die Befragte eher auf einer anderen Schiene unterwegs; wer möchte sich nicht verteidigen, wenn Gefahr droht. Und schwuppdiwupp wird einer Verharmlosung der wirklichen Absichten das Wort geredet. Ferner wird von den Umfragenden völlig vernachlässigt, wenn nicht gar bewusst unter den Tisch fallen gelassen, dass „Verteidigung“, richtig verstanden, zB auch, vielleicht sogar zuvörderst(!), aktive diplomatische Friedenspolitik ist und nicht Säbelrasselei.
Da kann eine Umfrage noch so seriös daher kommen, aber so verbleibt  sie völlig im Mainstream, unterstützt sogar die Regierung per „objektiver“ Ergebnisse. Und vernachlässigt im Sinne demokratischer Teilhabe kritisch-alternative aufklärerische Komponenten. Dieses Manko hat der Autor der NDS anscheinend nicht wahrgenommen, weil er sich den vordefinierten Denkschablonen „unterworfen“ hat.
Nehmen wir noch ein weiteres Beispiel, nämlich das der Frage nach der „Notwendigkeit“ des „Wehrdienstes“.
Prozentual gesehen, so wurde in der repräsentativen Umfrage festgestellt, sei die Bevölkerung mehrheitlich für „Wehrdienst“. Resignierend vermerkt der NDSAUTOR, dass die „Friedensbesorgten“ ein solches Ergebnis nur mit Erschrecken zur Kenntnis nehmen könne.
Wohl wahr, möchte man ihm zustimmen, aber wieder macht ein interessantes Detail das Umfrageergebnis zumindest hinterfragenswert, wenn nicht gar fragwürdig: Die angegebenen Prozentzahlen stimmen in ihrer absoluten Aussage. Aber, so fragt sich der/die Interessierte: Warum werden die nicht nach Alterskohorten aufgeschlossen, dargeboten und interpretiert? Liegt es evtl daran, dass eher ältere Nichtbetroffene für den Wehrdienst sind, jüngere Betroffene einfach unter den Gesamtprozentsatz subsumiert werden und so das „demokratisch-mehrheitlich“ „repräsentative Ergebnis“ einer demokratischen Mehrheit präsentiert werden kann? Und Mehrheit ist nun mal Mehrheit in einer Demokratie! (Wenn das mal immer so einfach wäre!)
Und wieder haben wir ein Umfrageergebnis, das dem Mainstream angeblich entspricht bzw ihn entsprechend verstärken soll.
Die Beispiele ließen sich vermehren, zB auch im Hinblick auf die Frage der Finanzierung der gegenwärtigen Rüstungsvorhaben, wo es doch den Umfragenden tatsächlich gelingt, aus den Befragten „rauszukitzeln“, dass ohne Einsparungen in anderen Bereichen eine solche Finanzierung nicht möglich sei. Aber sie sei ja nötig; dann müsse eben wo anders gespart werden.
Bravo, werden da die Regierenden rufen, unsere Dauerpropaganda zeigt Wirkungen. Wenn sich die Melkkühe später mal beschweren, können wir ihnen diese Umfrage zum Nachlesen geben. Was wollt ihr eigentlich, ihr wolltet doch gemolken werden!     
Und schon wieder „vernachlässigt“ in der Umfrage die kritische-aufklärerische Kompenente. Die hätte zum Beispiel darin bestanden, nach  alternativen Finanzierungsmodellen zu fragen oder überhaupt die Prioritätensetzung Geld für Rüstung statt … zu problematisieren.
Was lehrt uns das alles?
Dass wir eingedenk der churchillschen Maxime jede, aber auch wirklich jede uns vorgesetzte Umfrage be- und hinterfragen müssen, wenn wir wissen wollen, was damit bezweckt werden soll: Ein weiter so/Ein folgt uns. Wir wollen nur Euer „Bestes“/ Ein:Und die Regierung hat doch recht/ Ein: Was haben die eigentlich mit uns vor/Ein: Immer schön ruhig bleiben sonst gibt’s was auf die Mütze… Letztlich also: Dient das Ganze wirklich unseren Interessen oder werden wir evtl. vergackeiert?
Denn den Maßstab, den wir benötigen, um Churchills Haltung einzunehmen und uns eine Meinung bilden zu können, haben wir alle. Er lautet: Dient das, was da veröffentlicht wird ,der  einzig lebenswerten Maxime „Frieden, Freude, Eierkuchen“ oder sollen wir mit dem Nasenring durch die, evtl. sogar tödliche, Arena gezogen werden?
In diesem Sinne mein Appell:     
Immer schön skeptisch bleiben und sich den zu einem friedlichen und solidarischen Leben notwendigen Maßstab nicht wegmanipulieren oder umpolen lassen!
PS: Zu den mehr allgemeinen Überlegungen in obigem Artikel haben mich die Ausführungen(Mission Gehirnwäsche) des NDSAutors Tobias Riegel von Ende Januar dieses Jahres bewogen, der sich mit einem Umfrageergebnis beschäftigte, welches in den Forschungsberichten des ifo Instituts in München erschienen ist; der Text, um den es bei seinen Ausführungen geht, ist auf der  Website des Instituts als PDF-Datei verfügbar. Das Stichwort zum Suchen und Herunterladen sowie Nachlesen und Vergleichen hat die Überschrift „Gefahr im Verzug“.

Broligarchie – und alles is hie…(6)

Eines pfeifen inzwischen schon die Spatzen von den Dächern:                
Unter Oligarchie wird diejenige Regierungsform verstanden, in der eigennutzorientierte Reiche oder Großunternehmen das politische Geschehen bestimmen.  
Die Verbandelung von Wirtschaft und Politik kann nicht klarer zutage treten.
In den USA, wo meist vorweggenommen wird, was dann mit mehr oder weniger Verzögerung  über den Großen Teich zu uns rüber schwappt, offenbart sich seit geraumer Zeit ein starker Auswuchs des Baumes Oligarchie.
Im Medien- und Politikgeschehen wird er mit folgender Begrifflichkeit gefasst: Broligarchie.  
Dieser Name für diesen maßgeblichen  „Seitenzweig“  der Oligarchie setzt sich zusammen aus dem Wort Oligarchie und dem Slangwort „Bro“, einer Verkürzung der Vokabel „Brother“.
Und was Wunder, das ganze Phänomen wurde vor aller Augen offenbar mit der Präsidentschaft des Oligarchen Trump und dessen Faible für das Silicon Valley und die dort herrschenden Techtinanen, die da heißen: Elon Musk (Tesla und X), Mark Zuckerberg (Meta), Sergey Brin und Sundar Pichai (Google), Jensen Huang (Nvidia), Sam Altmann (Open AI), Satya Nadella (Microsoft), Jeff Bezos (Amazon), Larry aEllison (Oracle) und   last but not least: Peter Thiel(Palantir/PayPal). 
Diese „Brothers in Oligarchy“ eint ein großes Ziel:
Zusammen mit und unter Trump, eine Welt nach ihrem Bild zu schaffen, eine Welt der technologischen Glückseligkeit: KI – Gesteuert, softwaregehändelt, rundum gepämpert mit guter Laune und BROTHERGEHORSAM, leicht händelbar, unhinterfragbar,   jubelintensiv und steuerbar und, besonders wichtig für alle Durchmarschpläne: OPPOSITIONSBEFREIT! 
Wenn wir diesen geplanten und momentan in Szene gesetzten Kapitalisten-Durchmarsch widerstandslos zulassen, werden wir dafür natürlich belohnt: 
Mit noch mehr täglichen Seifenopern , mit noch mehr Gewaltspielen und – filmen zum Auf – und Abbau von Aggressionen , mit superindividualisierten Musik- und Konsumangeboten, mit allerbilligsten Steamingdiensten und, damit wir auch wirklich still halten, vielleicht sogar eines Tages mit einem bedingungslosen Grundeinkommen, das uns das Nötigste zum Existieren  erwerben lässt, und evtl auch mit  „Arbeitsangeboten“, die wir zur Aufstockung des Grundsalärs evtl gar nicht werden ablehnen können…    
Das wäre dann die schöne neue Technik(er)lebenzukunft, die uns ein sorg(en)loses Dasein vorgaukeln würde, in welches wir, perfekt eingelullt, wahrhaftig zu den nützlichen Idioten geworden wären, an deren Entstehen die Broligarchie derzeit mit aller (Manipulations) Macht arbeitet – mit Mr. Trump als Galionsfigur und zum Nutzen der aufgezählten technik- und überwachungsgeilen Kapitalgeber und  -einheimser!
Als Köder oder Bonus wird uns vielleicht in gar nicht allzu ferner Zeit venezolanisches Billigöl aus USamerikanischer Hand angeboten werden, damit wir nicht nur billig tanken können, wir können es uns außerdem schön heimelig machen in unseren vielfach noch immer ölbeheizten Wohnungen – Klimakrise hin, Klimakrise her.
Der Ober-Broligarch sorgt für uns – und, nicht nur nebenbei, letztlich vornehmlich für seinen Profit!
Wie lautete nochmal die Überschrift zu diesem Artikel …